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06.03.2018, 08:49 Uhr | Tom-Lukas Lambrecht.
Arbeiten in Industrie 4.0 – Müssen sich Arbeitnehmer Sorgen machen?
Die CDA Rems-Murr, der CDU Stadtverband Waiblingen und die Junge Union Rems Murr hatten am 23.02. Herrn Walter Mugler vom IMU-Institut Stuttgart, Herrn Peter Schadt vom DGB Baden-Württemberg und Herrn Antony Hoffer von der Firma Merath-Metallsysteme aus Waiblingen zu einer Veranstaltung zum Thema Arbeit in Industrie 4.0 nach Waiblingen eingeladen. In jeweils einem kurzen Impulsvortrag gingen die drei Referenten auf die Chancen und Risiken der Digitalisierung in der Arbeitswelt ein.
Aufnahme: Fotohaus Lenzen, Großerlach: Zu sehen sind von links: Walter Mugler, IMU-Institut; Peter Schadt, DGB; Nils Graefe, Zeitungsverlag Waiblingen; Antony Hoffer, Fa. merath metallsysteme GmbH; Horst Maess, CDA
Herr Hoffer betonte, dass der digitale Fortschritt nicht aufzuhalten sei, es müsse immer schneller und günstiger produziert werden. Hier würde die Digitalisierung Abhilfe schaffen, da durch das papierlose Arbeiten viele Prozesse erleichtert werden. Jedoch müsse man aufpassen, dass durch das digitale Arbeiten nicht das Fachwissen der Arbeiter verloren ginge. Darauf ging auch Walter Mugler ein, der erläuterte, dass gerade im Umgang mit Kunden eine menschliche Interaktion nicht durch Maschinen zu ersetzen sei. Weiter ist auch das Expertenwissen, gerade von älteren Mitarbeitern essentiell. Beide forderten weiter die Politik dazu auf, mehr in den Ausbau von Glasfaser und die digitale Bildung in Schulen zu investieren. Herr Schadt erklärte in seinem Vortrag, dass sich die Chancen der Digitalisierung nicht ohne Inkaufnahme der Risiken durchsetzen ließen. Am Ende käme es weiter darauf an, welche Nation sich im internationalen Wettbewerb durchsetze, dies sei entscheidend für die Situation der Arbeitnehmer in Deutschland.

In einer anschließenden von Nils Graefe vom ZVW Waiblingen moderierten Fragerunde, standen die Referenten für Fragen aus dem Publikum bereit. Hier wurde in einer kontroversen Debatte auf Themen wie das bedingungslose Grundeinkommen, Arbeitszeiten für Lehrer, Robotisierung von Arbeit und vieles Weitere eingegangen.

JU Kreisvorsitzende Ann-Cathrin Simon dankte an Ende in einer gelungenen Rede den Referenten und Herrn Horst Maess für die Organisation der Veranstaltung.

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