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Neuigkeiten
01.06.2017, 18:10 Uhr | Sabine Kutteroff, CDU Backnang
CDU Stadtverband diskutiert mit Reinhold Sczuka über Themen der Kreispolitik
Die letzte Vorstandssitzung der CDU Backnang stand ganz im Zeichen der Kreispolitik. Stadtverbandsvorsitzender Manuel Häußer freute sich über das rege Interesse der CDU Mitglieder und über die Teilnahme von Reinhold Sczuka, Bürgermeister der Gemeinde Althütte und Vorsitzender der CDU Kreistagsfraktion. In dieser Eigenschaft berichtete er über die aktuellen Schwerpunkte, die derzeit im Landkreis auf der Agenda stehen und die für die Bürgerinnen und Bürger in Backnang von Bedeutung sind.
Backnang - „Der Kreis das unbekannte Wesen“ so umschrieb Sczuka zu Beginn sein Empfinden, das er oft in der Bevölkerung wahrnehme wenn es um die Kreispolitik gehe. Deshalb sei ihm eine gute Öffentlichkeitsarbeit sehr wichtig. Den offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürger betrachte er als wesentlichen Bestandteil seiner Arbeit. In offener und lebhafter Atmosphäre berichtete er über Aktuelles aus den Themenbereichen, die in der Zuständigkeit des Landkreises liegen. Thematisiert wurden die Berufsschulen, die angedachten Umstrukturierungen im Abfallbereich, die ständig steigenden Aufwendungen für den Sozialhaushalt des Kreises, der geplante Backbone-Ausbau für die Breitbandversorgung, die Entwicklung der Rems-Murr- Kliniken und das derzeit in allen Städten und Gemeinden im Landkreis diskutierte Thema der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen.

Ein weiteres aktuelles Thema mit dem sich die CDU Kreistagsfraktion derzeit auseinandersetzt ist die Neue Namensgebung der „Fachstelle für Rechtsextremismus“ im Landratsamt. Die Stelle sei seit dem Jahr 2005 eingerichtet und es wurde ein neues Konzept erarbeitet. Nach Meinung der Christdemokraten muss nun auch konsequent der Name der Stelle neu definiert werden damit sich auch in der Namensgebung die gesellschaftlichen Veränderungen ausdrücken. Dabei sei unstrittig, dass der Rechtsextremismus weiterhin konsequent beobachtet und verfolgt werden müsse. „Sämtliche extremistische Umtriebe egal von welcher Seite bedürfen aber derselben Aufmerksamkeit des Staates“, stellte Reinhold Sczuka nachdrücklich klar.

„Die Stimmung aus der Mitte der Bürgerschaft, macht deutlich, dass wir uns präventiv um extreme Tendenzen aller Couleur kümmern müssen. Islamisten und andere Extremisten sind weder links noch rechts einzuordnen.“ ergänzte CDU Kreisrat Dr. Gerhard Ketterer.